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Termine KRV von 1897 e.V.

Mi Nov 09 @19:30 - 10:00PM
Ausschusssitzung
Sa Nov 19 @10:00 - 05:00PM
Bootshausreinigung + Herbstevent
Sa Jan 14 @18:00 - 10:00PM
Neujahrsempfang
Mi Feb 15 @19:30 - 09:00PM
Ausschusssitzung
Fr Mär 24 @19:30 - 09:00PM
Jahreshauptversammlung
Sa Apr 01 @10:00 - 01:00PM
Bootshausreinigung
So Apr 02 @09:00 - 01:00PM
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"Midlife" Wanderfahrt Weser 2008

Tag 1: Die Wanderfahrt begann "mitten in der Nacht", zumindest empfanden es einige so. Die senilen Bettflüchter fanden die Uhrzeit aber absolut in Ordnung. In Eschwege angekommen, wurden die Boote startklar gemacht, während die Autos schon an den Zielpunkt gebracht wurden.

Die langen Autotransfers waren der Wermutstropfen der Wanderfahrt. Manch einer bedauerte auch den immerfortwährenden Toilettenmangel, der durch die Gebüschtoiletten nur notdürftig ersetzt werden konnte. Also, nix wie los! Nach Auskunft des örtlichen Wanderruderwartes war die Werra trotz Niedrigwasser durchaus gemütlich befahrbar. Dennoch wurde der schwere Bacchus als untiefenprüfende Vorhut vorausgeschickt. Die erste Schleuse war "normal", die zweite Schleuse zeichnete sich durch Entengrützenparfüm aus, das den Wanderfahrern das Umtragen versüßte. Nach einigen Kilometern brachte die ins Wasser springende Beckmannschaft ihre Mitruderer in den anderen Booten in großes Erstaunen. Das Geheimnis war ein kleines Leck in der Außenhaut des Dreiers. Nach Schöpfaktionen des Steuermannes konnte der Waldemar aber mit Hilfe einer Runde Kaugummi, spendiert von Guido B. und einiger Zentimeter Klebeband, wieder flott weiterfahren. Nach der Reparatur wurden wilde Möhren auf der Bioumlandtoilette am Reparaturplatz in der Hose von Ellen R. gesichtet. Wie kamen die da wohl hinein? Die Erklärungsversuche von Ellen R. waren nicht zufriedenstellend. Nach erneuter Wasserprüfung wurden keine weiteren Untiefen gesichtet und die Fahrt konnte weitergehen. Zum Dorfgespräch wurden die Kitzinger in Witzighausen. Denn am frühen Nachmittag geriet die Mannschaft des Kätherle in schwieriges Wasser. Heldenhaft sprang Gerd B. in das hüfttiefe Wasser um "seine Damen" vor eventuellem Unheil zu schützen. Nach Umschiffung des vermuteten Hindernisses wurde versucht, den problemlos durchgekommenen anderen Booten zu folgen. Ein flotter Sprung ins Boot und drei 'Harte' brachten das Kätherle nur leider nicht in die Strömung, sondern dummerweise war da noch ein heimtückischer Stein! Ein knirschendes Geräusch ertönte und binnen Sekunden war das Boot fast bis zur Gondelleiste vollgelaufen. Schwupps standen alle im Wasser um den Dreier gegen die starke Strömung zum Ufer zu schleppen. Hier war diese Fahrt zu Ende! Die Beckmannschaft kehrte vorsichtshalber zurück, stieg mit aus und brach ebenfalls die Fahrt ab, um zu helfen. Dies bedeutete, beide Boote durch Brennnesseln und Dornen eine zwei Meter (!) hohe Böschung hinaufzuschleppen. Der dicke Bacchus kam problemlos durch, holte die Autos und errettete die "Schiffbrüchigen", von denen sich einige (genauer gesagt zwei) die Zeit mit einer Probe von hausgemachten Likören versüßt hatten (aus sieben! Sorten musste gewählt werden). Da die Wahl aus sieben Sorten zu schwer fiel, entschloss man sich, alle zu probieren. Nun kannte Gerhard H. die Geschichte dieses schönen Ortes...... Gegen 9 Uhr kam die ausgehungerte Mannschaft im Quartier in Beverungen an und wurde dort liebevoll durch die Wirtin des Kanuclubs aufgepäppelt. Danach bezogen wir die Quartiere: Luxussuite für Familie L. (mit Tücken, wie wir später noch erfahren werden) – übereinander angeordnete Doppelbetten, sprich Stockbetten, in den anderen Zimmer (was dem Herrenduo Richard B. und Gerhard H, die nicht kuscheln wollten, entgegen kam).

 

Tag 2: Der zweite Tag begann mit einem Geburtstagsfrühstück für Karin B. mit Kerzen, einer verschlossenen Flasche Sekt (wir mussten ja schließlich noch rudern) und einem liebevollen Kuss ihres Mannes.Die Wanderfahrt wurde dann nicht mehr wie geplant auf der Werra fortgesetzt, sondern auf der Weser. Nach einer gescheiterter Reparatur des Kätherle suchten alle vergeblich in Hannoversch-Münden einen Steg. Gegen 14.00 Uhr beschlossen alle mit nur noch zwei Booten die lächerliche Strecke von 51km zurückzulegen und den Hänger und den zweiten Bus zur Unterkunft fahren zu lassen. Dies war eine echte Herausforderung für das Gesäß, die wenigsten alle 10 km zu einem kurzen Halt auf Wasser führte um dasselbige zu heben. Gerd B. verschaffte sich Pluspunkte, indem er seine ausschließlich weiblichen (!) Mitfahrer (warum eigentlich?) auf Händen ins Boot trug. Als Belohnung durfte eine wunderschöne Strecke mit viel Wald, wenig Besiedelung, sehenswerten Fachwerkhäuser und Burgen und vielen tollen Campingplätzen genossen werden. Die Weser ist ein wahres Eldorado für Kajakfahrer und Kanuten. Die gute Stimmung konnte auch eine kurzfristiger Wasserfall von oben auf den letzten Kilometern nicht trüben (Endorphine?). Schließlich wurden alle vom Landdienst herzlich in Empfang genommen. Nach üppigem Abendessen ließ man den Abend mit einer Ü 40 Party in der Luxussuite der Familie L. auslaufen. Hier kam auch der Rest der Truppe in den Genuss der sehr sorgfältig ausgewählten Liköre aus Witzighausen. Kurzzeitige Physiotherapieversuche von Helga S. wurden nach heftigen Schimpftiraden des Patienten Bernd L. wieder abgebrochen (sind Männer etwa empfindlich?).

 

Tag 3: Während Gerd B. und Gerhard H. mit den anderen Männern über den perfekten Silikonaufbau diskutierten, nahm im Haus ein neues Unheil seinen Lauf. Brigitte L. stand verzweifelt vor ihrer Luxussuite. Warum hatte dieser Raum auch außen keine Klinke? Und warum schloss Brigitte L. diese Türe, obwohl der Schlüssel auf der Klinkenseite steckte, und ihr treusorgender Ehegatte Bernd L. sie doch im Vorfeld eindringlich vor eben diesem Malheur gewarnt hatte. In freudiger Erwartung der Reaktion ihres Gatten bestach Brigitte L. mit Frankenwein und verzweifelten Frauenblicken einen gutmütigen Herren, der die Suite gewaltsam öffnete und sogar ein neues Schloss (mit Klinke außen!!!) einbaute. Derweilen gelang es der Männergruppe um Gerd B. mit viel Fingerspitzengefühl, dem Kätherle einen Silikonaufbau angedeihen zu lassen. Panzerband rundete diese Aktion ab. Nach dieser "Schönheitsoperation" glitt das schöne Kätherle wieder zuverlässig über die Weser. Gegen 10 Uhr startete die Truppe gutgelaunt bei Sonnenschein zur Tagesetappe mit kulturellen Besichtigungen und kulinarischen Einschüben. Richard B. sitzt schon den 3. Tag am Steuer. Warum rudert der Faulpelz eigentlich nie? Und warum fährt er solche Schlangenlinien? Braucht er eine Gleitsichtbrille um Karte und Gewässer gleichermaßen im Blick zu haben? Oder sind Männer nicht multitaskingfähig? Ein scharfer Abend rundete den Tag ab, zumindest für Guido B. Warum weint er nur? Peter B. schmeckte die Pizza mit Peperoni sehr gut (Anmerkung seiner Ehefrau: "Er hat keine Geschmacksnerven mehr." / Anmerkung Guido B. : "Ein harter Mann.")

 

Tag 4: Bei herrlichem Sonnenschein und bester Laune wurden zum Ausklang noch 30 km auf der Weser gerudert. So eine Wanderfahrt fordert natürlich auch immer Opfer: Schwielen an Händen und Gesäß und Elefantenhaut auf dem Gemüt, denn das ein oder andere Missgeschick fordert natürlich den liebevollen Spott der Mitruderer heraus. 2.Anm. der Redaktion: Der Geburtstagssekt wurde mittlerweile bei einem liebevoll vorbereiteten Wanderfahrtsnachtreffen vernichtet....

 

 

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