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Barkenwanderfahrt 03.-07.10.2007

Auf der Mosel von Thionville – Trier

Teilnehmer: Klaus Engert, Margot Junker und die Familien Henning, Sauer, Schwitalla und Wiedemer Am 3. Oktober erreichten wir abends nach Abholung der Verbandsbarke in Wertheim und deren sicheren Transport durch Heiner unseren Zielort, die Pension Saartal, wie der Name verspricht, direkt an der Saar.

Unsere Wirtsleute, die Familie Frank, nahmen uns freundlich auf in ihr gastliches Haus und – wie wir noch erfahren sollten – verköstigten uns reichlich und bestens.

 

Der nächste Tag erwartete uns mit Nebel und Nieselregen, als wir nach Thionville / Dietenhofen in Lothringen aufbrachen. Beim Club Motonautique konnten wir die Barke gefahrlos zu Wasser lassen und nach dem üblichen Umtrunk starten. Allmählich hob sich der Nebel, sogar die Sonne ließ sich blicken, und, was soll ich sagen, sie begleitete uns seitdem von Tag zu Tag strahlender bis ans Ziel. So erlebten wir eine fast noch spätsommerliche Wanderfahrt mit nur wenigen Schleusen – eine pro Tag – und sehr geringem Schiffsverkehr, zuerst durch flache Uferlandschaften, dann mehr und mehr hügelig, wenn die Mosel zum Grenzfluss zwischen Luxemburg und Deutschland wird, mit Weinbergen, abwechslungsreicher Landschaft und kleineren schmucken Ortschaften beidseitig des Flusses. Natürlich hatte Heiner alles genauestens geplant, er ist ja ein routinierter Flusswanderer, der auch diese Strecke schon kannte. Täglich begleitete ein abwechselnder Landdienst das Boot. Sicher gesteuert durch all die Tage hat uns Adelgunde, was bei der schwerfällig reagierenden Barke nicht immer so einfach ist. Die beiden erfahrendsten Ruderdamen Hella und Margot sorgten für den richtigen Schlag, Heiner übernahm das Kommando als Bootsführer. Er musste sich auch als Techniker bewähren, denn Irene fuhr 2 Rollsitze zu Schrott – es löste sich jeweils ein Rad – und die Ersatzsitze schleiften auf der Schiene. Überhaupt fanden wir die Barke ungepflegt und unvollständig ausgerüstet (teilweise fehlende Fußriemen).

 

Für feste und flüssige Nahrung hatten in bewährter Manier (mmmh, Snickers!) die Schwitallas gesorgt. Glücklicherweise lag unser Abendhock-Raum etwas abseits, denn es ging nächtens lange und hoch her. Trotzdem waren alle am nächsten Morgen wieder pünktlich zur Stelle, so dass Heiner wirklich mit uns – natürlich auch rudermäßig- zufrieden sein konnte. Natürlich kam auch die Kultur nicht zu kurz. So waren schon Anfahrt und Rückfahrt zu und von der Bootslagerstelle ein optischer Genuss: vom Saartal hoch über Berge mit herbstlich weiter Sicht und dann hinunter ins liebliche Moseltal. Besichtigt haben wir den prächtigen Mosaikfußboden der römischen Villa in Nennig, die große luxemburgische Sektkellerei in Grevenmacher, die Igeler Säule, ein römisches Grabdenkmal, und ausführlich die Städte Saarburg und Trier.

 

So bleibt diese Wanderfahrt uns in guter Erinnerung mit dem Dank für die gute Planung und dem Auftrag an Heiner, wieder planerisch für ein nächstes Mal tätig zu werden.

Herbert Wiedemer

 

 

Dank an unsere Sponsoren